Streuartikel Werbung

Einsatz von Streuwerbung

Streuartikel Werbung wird auch oft als Streuwerbung bezeichnet und ist ein Fachbegriff für eine direkte Methode seine Marke, sein Unternehmen oder seinen Namen breit in der Öffentlichkeit zu streuen und somit den Bekanntheitsgrad zu steigern. Dabei werden Artikel zum Beispiel durch Bedruckung, Lasergravur oder andere Veredelungsverfahren in der Regel mit einem entsprechenden Logo, Slogan sowie Kontaktinformationen versehen und verteilt. Besonders gerne werden solche Kampagnen an Messe- oder Werbeständen durchgeführt. Aber auch Verkaufs- oder Außendienstmitarbeiter führen oft die kleinen Geschenke mit und geben sie direkt an den eigentlichen Kunden oder an den Geschäftspartner ab.
Was also gestreut wird ist die Bewerbung des eigenen Unternehmens, nur dass hier als Träger nicht Zeitungsanzeigen oder andere mediale Mittel gewählt werden, sondern Streuartikel benutzt werden.
Laut Werbeartikel-Monitor 2014 des GWW (hier komplett als PDF) – Gesamtverband der Werbeartikel Wirtschaft e.V. – der eine repräsentative Abbildung des Werbeartikeleinsatzes in deutschen Unternehmen zum Ziel hat, setzen 47 Prozent, somit fast die Hälfte aller deutschen Unternehmen, Werbeartikel in der Kommunikation mit ihren Kunden ein.

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Quelle: GWW e.V.

Betrachtet man dabei den Anteil der Streuwerbeartikel, so dominiert dieser mit einer Quote von 89 Prozent.

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Quelle: GWW e.V.

Was eignet sich am besten für die Sreuartikel Werbung?

Mitentscheidend für den Erfolg einer entsprechenden Streukampagne ist häufig die richtige Auswahl der Werbeartikel. Es sollten hauptsächlich kleine, handliche Dinge sein, die auch einen gewissen Gebrauchswert haben. Denn sonst könnte es passieren, dass sie als wertlos empfunden werden und der Kunde sie gar nicht haben möchte, bzw. sie sofort wegwirft.
Welche Gegenstände bieten sich denn aber nun am besten für eine solche Kampagne an?
Das lässt sich recht einfach beantworten, wenn man die Artikel betrachtet, die schon seit Jahren zu den Werbemittel-Klassikern gehören.
Besonders beliebt sind Einkaufswagenchips, Feuerzeuge und Kugelschreiber, aber auch Buttons und Schlüsselanhänger, Silikonarmbänder und sogenannte Lanyards.
Neben den Klassikern, bieten sich auch die Fan- oder Gagartikel an, die je nach anstehendem sportlichen Ereignis beim Kunden gerne gesehen sind.
Sicher erinnert sich jeder an die vielen in Länderfarben geschmückten Autos und Menschen bei der letzten WM.
Ein relativ einfache, jedoch für gewisse Einsatzzwecke durchaus effektive Form der Streuwerbung kann sich durch Bedrucken und anschließendes Bekleben von individuell veredelten Etiketten oder auch Prüfplaketten realisieren lassen.
Textile Werbemittel wie Shirts, die zwar auch seit langem zu den Klassikern in der Branche zählen, übersteigen dagegen oft die individuelle Preisgrenze, um sie noch als Streuartikel verwenden zu können.
Jedoch gilt: Völlig gleich, welcher Artikel aber zum Einsatz kommt, am meisten Erfolg verspricht er, wenn er ins Corporate Identity passt und idealerweise einen individuellen Touch besitzt.

4 Gedanken zu „Streuartikel Werbung

  1. Pingback: Die Vier Messetypen | xepp

  2. Didi

    Den Artikel finde ich gut. Habe selbst schon positive Erfahrung mit Streuartikel Werbung gemacht. Ideal fand ich dabei individuell bedruckte Streichholzschachteln mit Logo und Kontaktadresse. Diese konnte ich in großen Mengen verhältnismäßig preiswert fertigen lassen und dann breit streuen. Insbesondere konnte ich sie gut in Gaststätten verteilen, wo sie dann weiterverteilt wurden. Kaum ein Wirt lehnte das ab, da er sie von mir ja geschenkt bekam und Gastätten immer Bedarf an Streichhölzern haben. Und auch nach der Einführung des Raucherschutzgesetzes ist das kein Problem, da es zumindest in der wärmeren Zeit genügend geöffnete Biergärten hat. Der Wirt hat was zum verschenken, was seine Gäste freut und auf die Breite gesehen hat es einen guten Effekt zur Steigerung des eigenen Bekantheitsgrads. Das nur mal als Beispiel, gibt natürlich noch viele weitere Möglichkeiten Streuartikel einzusetzen.

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  3. Alex

    Mich würde mal interessieren, ab wann man einen Werbeartikel als Streuartikel bezeichnen kann? Gibt es einen Richtwert für das Verhältnis Kosten und Anzahl an Artikeln?
    Bei Streichhölzern z.B. ist das ziemlich klar, aber mal ausgegangen von Einwegfeuerzeugen zum Beispiel.
    Geht ein Feuerzeug für ca. 50 Cent, 1€, oder 2€ das Stück noch als Streuartikel durch? Wo ist hier die Grenze und ab welchem Preis sollte man eher nicht mehr in Richtung Streuung sondern vielleicht eher in Richtung Kundenbindung denken. Hat hierzu jemand Erfahrung?

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  4. Rika

    Also wenn man nach der Studie oben im Artikel geht, werden Werbeartikel mit einem Preis von bis zu 10,- Euro pro Stück noch als Streuartikel klassifiziert. Mir persönlich scheint das auch etwas hoch. Denke mal, letztendlich kann das nur jeder für sich selbst entscheiden, wann ein Werbemittel noch zum Zwecke der Streuwerbung eingesetzt werden kann.
    Ich persönlich würde, wenn ich von Streuartikeln rede, die Grenze eher bei eins bis maximal 2 Euro pro Stück ziehen.

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